Es war einmal...
In meinem Geldbeutel herrscht gähnende Leere. Sommerloch - quasi. Und auch auf meinen Kontoauszügen dominiert gerade ganz klar der gemeine Buchstabe S. Aber der Tank von meinem Auto ist erstaunlicherweise noch voll. Was macht man also als Student mit vollgetanktem Auto, der in der endlos langen Schleife zwischen "schon nach dem 20. - aber noch vor dem 30. des Monats" festhängt? Ganz klar: Man fährt auf Heimaturlaub!! :-) Bis zum nächsten Monatsanfang lass ich mich nun also von Mutti durchfüttern und schmuggle allerlei sinnlosen Kram in den Einkaufswagen ohne dafür bezahlen zu müssen.
Unangenehmer Nebeneffekt - man begegnet Menschen aus einem früheren Leben. Alle Coolness, der ganze Style geht flöten, wenn Herr XY - seines Zeichens Lehrer aus der Grundschule - vor einem steht und allein durch seine Anwesenheit an alte Zeiten fernab von Mode- und Selbstbewusstsein erinnert. Vogelperspektive: ich sehe die kleine Eileen mit den Storchenbeinen in hässlich gemusterten Synthetikleggins und einer Haarfrisur, die keine ist. Am Handgelenk eine Popswatch-Uhr, die größer ist als die Hand selbst und um den Hals eine Kette aus Plastikschnullern in allen Regenbogenfarben... Hilft nur eins: Muttis Speisekammer plündern und dann ganz schnell zurück ins richtige Leben!
Ja so ist das Leben nunmal ;), aber wozu gibt es ja auch Familie und die schöne traute Heimat :=).
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